VTS-ID/8271

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URN: urn:nbn:de:bsz:289-vts-82717

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Titel Analyse der Rektumkarzinomrezidive bei Patienten im Zeitraum von 1992 bis 2009
Autor / Hrsg. Spratte, Bianca
Dokumentart Dissertation
Institution Universität Ulm.  Medizinische Fakultät
DDC-Sachgruppe Medicine & health (ddc:610)
Schlagwörter
(): Schlagwortschema
Mastdarmkrebs (SWD)
Rectal neoplasms (MeSH)
Rektumkarzinom (custom)
Rektumkarzinomrezidive (custom)
Rezidiv (SWD)
Sprache deutsch
Jahr der Erstellung 2011
Signatur W: W-H 13.097
VTS-Veröffentlichung 26.11.2012
Statistik 114 Zugriffe seit 26.11.2012
Abstract In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universität Ulm wurden 95 Patienten im Zeitraum 15.12.1992 bis 31.12.2009 in CREDOS 3.1 (Cancer Retrieval Evaluation and Documentation System) gelistet, welche die Diagnose eines Rektumkarzinoms besaßen und im Verlauf ein Lokalrezidiv entwickelt hatten. In das Patientenkollektiv konnte aufgrund von fehlenden Daten nur 78 Patienten aufgenommen werden. Diese Patienten wurden entweder am Primärtumor und am Lokalrezidiv oder erst am Lokalrezidiv im Universitätsklinikum Ulm therapiert. In diesem Zeitraum wurden am Universitätsklinikum Ulm oder externen Krankenhäusern insgesamt 885 Patienten an einem Rektumkarzinom behandelt. Diese 885 Patienten erhielten entweder die Rektumkarzinomoperation und die Nachsorge oder nur die Nachsorge am Universitätsklinikum Ulm. Von diesen 885 Patienen erkrankten 95 an einem Lokalrezidiv. Somit lag die Lokalrezidivrate bei 11 %. Das Ziel dieser Untersuchung war einerseits dieses Patientenkollektiv zu charakterisieren und andererseits Faktoren zu ermitteln, welche die Prognose der Patienten nach der Lokalrezidivdiagnose beeinflussten. Dies wurde mit Hilfe der Berechnung von absoluten sowie relativen Häufigkeiten und der Erstellung von Kaplan-Meier Diagrammen realisiert. Für folgende Faktoren ergab unsere Untersuchung einen positiven Einfluss auf die Überlebensrate: ASA Score 1 oder 2, niedriges TNM Stadium (des Primärtumors), niedriges UICC Stadium (des Primärtumors), G1 oder G2 Tumor (des Primärtumors), Tiefe Anteriore Rektumresektion als Primäroperation, R0 Stadium nach der Primäroperation, adjuvant kombinierte Radiochemotherapie (des Primärtumors), Operation des Lokalrezidivs als Lokalrezidivtherapie und jüngere Patienten (< oder = 60 Jahre) zum Diagnosedatum des Rektumkarzinoms.

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