VTS-ID/8197

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Titel Prävalenz und Einflussfaktoren von Gallenblasenpolypen in einer städtischen Bevölkerung
Autor / Hrsg. Schmid, Andrea
Dokumentart Dissertation
Institution Universität Ulm.  Medizinische Fakultät
DDC-Sachgruppe Medicine & health (ddc:610)
Schlagwörter
(): Schlagwortschema
Abdomen; Ultrasonography (MeSH)
Epidemiologie (SWD)
Epidemiologische Querschnittsstudie (custom)
Gallbladder diseases; Epidemiology (MeSH)
Gallenblase (SWD)
Gallenblasenpolypen (custom)
Polyp <Medizin> (SWD)
Prävalenz (SWD)
Ultraschall (SWD)
Sprache deutsch
Jahr der Erstellung 2010
Signatur W: W-H 13.053
VTS-Veröffentlichung 14.09.2012
Statistik 168 Zugriffe seit 14.09.2012
Abstract Im Rahmen der 2002 in Leutkirch durchgeführten EMIL-Studie, einer bevölkerungsbasierten Querschnittsstudie, wurden Prävalenz und mögliche Einflussfaktoren von Gallenblasenpolypen in einer städtischen Bevölkerung untersucht. Die zufällige Bevölkerungsstichprobe umfasste 2445 Probanden (1265 Frauen, 1180 Männer; Alter 10 bis 65 Jahre), die mittels standardisiertem Fragebogen, Blutabnahme und Abdomensonographie untersucht wurden. Die Prävalenz von Gallenblasenpolypen betrug im Erwachsenenkollektiv 6,1% (128/2099). Männer und Frauen waren etwa gleich häufig betroffen. Hinsichtlich des Alters fanden sich die Polypen am häufigsten unter den 51 bis 65-Jährigen. Die mittlere Polypengröße betrug 4,7 mm (SD ± 2,2 mm; Range 2 - 20 mm). Die allermeisten Polypen (94,5%) waren 7 mm oder kleiner. Frauen hatten im Durchschnitt größere Polypen (5,1 mm ± 2,7) als Männer (4,3 mm ± 1,4). Bezogen auf das Alter fanden sich die größten Polypen (5,5 mm ± 3,8) bei den 18 bis 30-Jährigen. Hinsichtlich der Anzahl war der Befund eines solitären Polypen mit 52,4% am häufigsten. Die Polypen wurden in allen dokumentierten Fällen als echoreich beschrieben. Bezüglich der Form lagen meistens (82,3%) gestielte Polypen vor; bei 11,3% der Probanden, häufiger bei Männern als bei Frauen, stellten sich die Polypen sonographisch breitbasig dar. Potenzielle Einflussfaktoren wie Alter, männliches Geschlecht, Body-Mass-Index, ein bekannter Diabetes mellitus sowie Alkohol-, Nikotin- und Koffeinkonsum wurden im multiplen logistischen Regressionsmodell untersucht. Es konnte jedoch kein Einfluss der genannten Variablen auf das Auftreten von Gallenblasenpolypen gezeigt werden.

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