VTS-ID/6496

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URN: urn:nbn:de:bsz:289-vts-64963

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Titel Vergleich verschiedener Postremissionsstrategien bei der akuten myeloischen Leukämie mit normalem Karyotyp
Autor / Hrsg. Király, Franz
Dokumentart Dissertation
Institution Universität Ulm.  Medizinische Fakultät
DDC-Sachgruppe Medicine & health (ddc:610)
Schlagwörter
(): Schlagwortschema
Akute myeloische Leukämie (SWD)
Akute myeloische Leukämie (SWD)
Karyotyping (MeSH)
Leukemia, myeloid, acute (MeSH)
Marker (SWD)
Markierungsgen (SWD)
Myelose (SWD)
Prognose (SWD)
Therapie (SWD)
Sprache deutsch
Jahr der Erstellung 2007
Signatur Z: J-H 11.969; W: W-H 11.453
VTS-Veröffentlichung 28.07.2008
Statistik 769 Zugriffe seit 28.07.2008
Abstract Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit war es, im Rahmen der AML HD98-A-Studie den Einfluss der Postremissionstherapie, molekularer Marker und prognostischer Faktoren auf die Behandlung von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie mit normalem Karyotyp zu untersuchen. Außerdem sollte die AML HD98-A-Studie im Hinblick auf ihre prospektiven Fragestellungen in Bezug auf Patienten mit normalem Karyotyp ausgewertet werden. - Material und Methoden: 384 Patienten mit normalem Karyotyp wurden in das Studienprotokoll aufgenommen. Dieses sah eine Doppelinduktion mit ICE und bei Erreichen einer Remission eine Frühkonsolidierung nach dem HAM-Schema vor. Nach der Frühkonsolidierung erhielten Patienten mit HLA-kompatiblem Familienspender eine verwandt-allogene PBSCT, der Rest wurde zwischen einer autologen PBSCT und einer Spätkonsolidierung nach dem HAM-Schema randomisiert. Bei Patienten, die auf den ersten ICE-Zyklus nicht ansprachen, wurde nach einem Zyklus A-HAM eine verwandt- oder fremd-allogene PBSCT angestrebt. Im Rahmen der statistischen Auswertung wurden die Patienten zur Untersuchung der prognostischen Relevanz an Hand des Vorhandenseins (+) oder Nichtvorhandenseins (-) einer Mutation von CEBPA, FLT3, MLL und NPM1 geclustert. - Schlussfolgerungen: Die verwandt-allogene PBSCT ist zur Behandlung der AML in erster Remission der autologen PBSCT und der Chemotherapie nach dem HAM-Schema im Hinblick auf rezidivfreies Überleben überlegen, ansonsten mindestens gleichwertig. Die vorgeschlagene Einteilung in genetische Risikogruppen ermöglicht eine bisher nicht mögliche Risikoeinteilung der Patienten mit normalem Karyotyp: Patienten mit den Genotypen CEBPA-FLT3-NPM1+ oder CEBPA+ haben eine substanziell bessere Prognose als Patienten mit den Genotypen CEBPA-FLT3+ oder CEBPA-FLT3-NPM1-. Der Genotyp besitzt darüber hinaus einen signifikanten Einfluss auf die optimale Postremissionstherapie.

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