VTS-ID/5566

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URL: http://vts.uni-ulm.de/doc.asp?id=5566
URN: urn:nbn:de:bsz:289-vts-55665

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Titel Blockade des Nervus femoralis - ein klinischer Vergleich der konventionellen Technik mit einer modifizierten Technik durch eine Stimulation des Nervus cutaneus femoris lateralis
Autor / Hrsg. Pandurovic, Milan
Dokumentart Dissertation
Institution Universität Ulm.  Medizinische Fakultät
DDC-Sachgruppe Medicine & health (ddc:610)
Schlagwörter
(): Schlagwortschema
Katheterverfahren (custom)
Lokalanästhesie (SWD)
Nervus cutaneus femoris lateralis (SWD)
Nervus femoralis (custom)
Periphere Regionalanästhesie (custom)
3-in-1-Block (custom)
Sprache deutsch
Jahr der Erstellung 2005
Signatur Z: J-H 11.092 ; W: W-H 9.035
VTS-Veröffentlichung 19.04.2006
Statistik 3893 Zugriffe seit 08.08.2006
Abstract In dieser Studie wurden prospektiv und randomisiert zwei Gruppen `a zwanzig Patienten untersucht, die sich einer "kleineren" Operation am Knie bzw. proximalen Unterschenkel unterzogen. In Kombination mit einer N. ischiadicus Blockade wurde in der ersten Gruppe der N. cutaneus femoris lateralis (NCFL) sensibel gereizt und dann blockiert, während in der anderen Gruppe der N. femoralis (NF) in klassischer Weise blockiert wurde. Die sensible Ausbreitung der Blockade des NCFL war signifikant schlechter. Während bei 90 - 100 % der Patienten der NF Gruppe eine ausreichende sensible Blockadewirkung am Oberschenkel gefunden wurde, war dies nur bei 40 - 65 % der Patienten der NCFL Gruppe der Fall. Die motorische Blockade war in der NCFL Gruppe ebenfalls signifikant schlechter: nur bei 10 Patienten (50 %) war eine Streckhemmung im Kniegelenk nachweisbar, gegenüber allen Patienten der NF Gruppe. In Kombination der objektiv erhobenen Befunde mit dem subjektiven Empfinden der Patienten bei Anlage der Blutsperre bzw. beim Hautschnitt konnte ein erfolgreicher Block nach Blockade des NCFL in 35 % der Fälle erreicht werden, während 80 % der Patienten der NF Gruppe eine suffiziente Anästhesie hatten (p = 0,003). Direkt postoperativ hatten weitere 6 Patienten aus der NCFL Gruppe einen kompletten Block des Oberschenkels (insgesamt 65 %). Wurden die Katheter zur postoperativen Schmerztherapie benutzt, waren jeweils 75 % der Katheter wirksam. Die Betäubung des Oberschenkels zu einer Operation am Knie nach einer Blockade des NCFL ist prinzipiell möglich, aber die Anästhesie ist gegenüber einer herkömmlichen NF Blockade signifikant weniger erfolgreich. Nur einzelne Patienten (z.B. Patienten mit Frakturen oder nach Operationen in der Leiste) könnten von der sensiblen Stimulation und Blockade des NCFL profitieren. Als Alternative zum konventionellen NF Block ist dieses Verfahren generell nicht zu empfehlen.

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