VTS-ID/1761

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URN: urn:nbn:de:bsz:289-vts-17611

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Titel Analyse hoher Fehlzeiten bei Pflegekräften -Schwerpunkt Arbeitszufriedenheit: eine empirische Studie an 1.020 Probanden
Autor / Hrsg. Wenderlein, Friederike Uta
Dokumentart Dissertation
Institution Universität Ulm.  Medizinische Fakultät
Schlagwörter
(): Schlagwortschema
Arbeitsmotivation (SWD)
Arbeitszufriedenheit (SWD)
Fehlzeit (SWD)
Fluktuation <Betriebswirtschaftslehre> (SWD)
Job satisfaction (LCSH)
Krankenhausmanagement (custom)
Nursing care. Psychology (MeSH)
Personalführung (custom)
Pflegemanagement (SWD)
Sprache deutsch
Jahr der Erstellung 2002
Signatur Z: J-H 7.950 ; W: W-H 10.411
VTS-Veröffentlichung 11.07.2002
Statistik 3954 Zugriffe seit 05.08.2006
Abstract Studienziel war die Analyse hoher Fehlzeiten bei Pflegekräften. Im Gegensatz zu bisherigen Studien standen Arbeitszufriedenheit und Motivationsaspekte im Vordergrund. Neu war die gezielte Zusammenführung von Zufriedenheit und Fehlzeiten je Proband. Ein weiteres Ziel war der Vergleich von Schülern als künftige Pflegegeneration. Methoden: Ein standardisierter Erhebungsbogen zur Erfassung der Arbeitszufriedenheit mit 73 Items in 4 Bereichen wurde erstellt und in einem Pretest (n=150) überprüft. Die Befragung erfolgte bei 861 Pflegekräften und 159 Schülern. Die Fehlzeitenangaben der Probanden wurden mit den Daten der Personalabteilung verglichen. Ergebnisse: In allen Bereichen zeigte sich, dass vor allem Probleme der Organisation, Personalführung und Krankenhauskultur die Mitarbeiter belasten. Arbeitsorganisation: Alle Items standen im direkten Bezug zur Arbeitszufriedenheit. Handlungsbedarf gibt es bei der Informationspolitik der Krankenhausleitung und der aktiven Einbeziehung der Mitarbeiter. Führung/Zusammenarbeit: Vorgesetztenverhalten und Identifikation mit dem Krankenhaus standen in direktem Bezug zu Zufriedenheit und Fehlzeiten. Belastung: Pflegekräfte waren am stärksten durch Konzentration und Zeitdruck belastet. Handlungsbedarf besteht beim Vorgesetztenverhalten (Mobbing), das gravierende Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und Fehlzeiten zeigt. Fluktuation: 2/3 der Pflegekräfte konnten sich nicht vorstellen, die Arbeit bis zum Renteneintritt durchzuhalten, mit entsprechendem Einfluss auf Fehlzeiten. 2/3 würden ihren Beruf nochmals wählen. Demnach führen ungünstige betriebliche Umstände zur Unzufriedenheit und nicht die Tätigkeit an sich. Demographie: Frauen waren in allen Bereichen zufriedener, fehlten seltener und wiesen eine höhere Frustrationstoleranz auf als Männer. Ansonsten wurden Ergebnisse anderer Studien bestätigt. Fazit: Die Ergebnisse sprechen für viel Handlungsbedarf und die Chance deutlicher Reduktion motivationsbedingter Fehlzeiten!

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