Publizieren von Videos

Neben der Publikation von überwiegend textbasierten Dokumenten mit ggf. einigen geringvolumigen grafischen oder audiomedialen Supplementen bietet der VTS auch die Möglichkeit, Videos in mittlerer und hoher Qualität nachzuweisen, zu archivieren und für Nutzer im Netzwerk als Stream bereitzustellen. Dies wird durch die Anbindung an einen Videoserver erreicht, welcher die digitalisierten Videos lokal speichert und ins Netz streamt. Der VTS verwaltet die Videos als ganz normale Dokumente, die jeweils eine beliebig große Zahl von Teildokumenten (einzelnen Dateien) haben dürfen. Die Videos werden dabei als externe Objekte verwaltet. Auf diese Weise kann ein VTS-Dokument aus Texten, Grafiken und Videos bestehen, die unter einer einheitlichen Oberfläche mit normiertem und vom KIZ gepflegtem Nachweissystem zusammengeführt sind.

Streamingserver

Der Streamingserver ist in der Lage, Videos in verschiedenen Formaten und Qualitätsstufen zu streamen. Akzeptiert werden die folgenden Formate:

  • MOV (Quicktime)
  • WMV, ASF etc. (Microsoft Streaming Media)

Um verschiedenen Bandbreitenanforderungen gerecht zu werden, kann ein und derselbe Film in mehreren Bitraten-Versionen vorliegen.

Zum Abspielen der Videos des VTS sind lokal auf dem Client die jeweiligen Player und Plugins erforderlich, Quicktime Player ab Version 6 sowie Microsoft Media Player ab Version 6.

Einbringen von Videos

Die Publikation eines Video-Dokuments im VTS ist prinzipiell unter den folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Der Film liegt bereits in einer fertig geschnittenen Fassung vor. Einen Editing-Service (ggf. auch in Selbstbedienung) bieten wir derzeit noch nicht.
  • Der Film liegt auf einem elektronischen Medium in analoger oder digitaler Form vor (VHS, VHS-C, S-VHS, Hi8, DVD, DV). Für exotische Formate (z.B. Video 2000) müssen Sie uns ein Abspielgerät stellen. "Echtes" Filmmaterial auf Rollen können wir nicht verarbeiten.

Im optimalen Fall haben Sie den Film bereits als Datei im Format MPEG-1, MPEG-2, MOV oder WMV vorliegen. Am besten ist es natürlich, wenn Sie uns den Film in einem für das Streaming geeigneten Format übergeben. MPEG-1/2 sind keine Streamingformate. Eine Konvertierung kann von uns zwar durchgeführt werden, aber Sie können dies auch sehr einfach selbst tun: Unter Windows XP verwenden Sie dazu das Programm MovieMaker, importieren Ihren Film als MPEG und exportieren ihn als WMV. Verwenden Sie bei den Qualitätseinstellungen: Video für LAN (1 MBit/s), Video für Breitbandverbindung (512 kBit/s) oder Video für ISDN (48 kBit/s). Sie können uns den Film in einer dieser Qualitätseinstellungen oder auch in allen drei anliefern - als drei Dateien, die zu demselben VTS-Dokument gehören.

Die Anmeldung der Veröffentlichung geschieht wie bei anderen Dokumenten über das Webformular. Sie erfassen die das Dokument beschreibenden Metadaten und können ggf. zu dem Video gehörende Textdateien (im PDF-Format) uploaden. Das Video selbst sollten Sie, obgleich technisch möglich, nicht über das Webformular hochladen, da dies mit dem HTTP-Protokoll sehr lange dauern kann. Geben Sie im Formular für den Upload als Dateinamen einfach einen Platzhalter ein (z.B. "Videodatei") und betätigen den Button "Datei übertragen". Wir setzen uns dann bzgl. der Anlieferung der Videos mit Ihnen in Verbindung.

Verwenden Sie das Bemerkungsfeld, wenn Ihr Film zuvor noch in ein digitales Streamingformat (z.B. von einem VHS-Band) gewandelt werden muss. Wir besprechen mit Ihnen das genaue Vorgehen bzw. vereinbaren einen Termin.

Die Wandlung in das Streamingformat wird von uns in der folgenden Weise durchgeführt:

  • Sie liefern uns z.B. den Film auf VHS-Cassette.
  • Wir erzeugen aus dem VHS-Format mit einem Realtime MPEG-Encoder ein hochwertiges MPEG-2 Masterfile. Dieses dient immer als Referenz und wird dauerhaft archiviert. Es wird wegen der hohen erforderlichen Bitrate derzeit generell nicht direkt zum Streamen verwendet. Durch das standardisierte MPEG-2 Format ist aber sichergestellt, dass daraus auch zu einem späteren Zeitpunkt andere benötigte Formate generiert werden können.
  • Aus dem MPEG-2 Masterfile wird ein MPEG-1 File erzeugt. Dieses wird schließlich in ein Streamingformat, ggf. mit verschiedenen Bitraten, gewandelt.
  • Das Video wird mit dem zugehörigen VTS-Metadatensatz verlinkt.

Bei der Veröffentlichung von Videos können viele Fragen entstehen. Wir sind bemüht, Ihnen die nötige Unterstützung zu geben. Wenden Sie sich dazu direkt an die Administration des VTS.